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Wie B2B-Unternehmen in Corona-Zeiten auch ohne Messen Leads generieren

Messen sind eine wichtige Plattform, um Produkte zu präsentieren, bestehende Kundenbeziehung zu vertiefen und neue Geschäftskontakte aufzubauen. Laut der bvik-Studie „B2B-Marketing-Budgets“ aus dem Jahr 2018 investieren Unternehmen mehr als ein Drittel ihres Marketingbudgets für Messen, Kundenevents und Ausstellungen. Für B2B-Unternehmen sind die Ausfälle von Messen aufgrund des Coronavirus ein massiver Einschnitt.

Die derzeitigen Einschränkungen wirken sich auf zahlreiche Bereiche aus. Aufgrund der strengen Reiseauflagen sind Geschäftsreisen ins Ausland nicht möglich. Viele Händler- und Herstellerstützpunkte sind geschlossen. Kundenveranstaltungen wurden abgesagt. Besuche von Außendienst-Mitarbeitern in den Unternehmen müssen entfallen. Vielen Unternehmen sind die Hände gebunden, da die wichtigsten Mechanismen der B2B-Lead-Generierung stillstehen. Daher stellt sich die Frage, wie B2B-Mittelständler trotz dieser schwierigen Situation, Anfragen generieren können, um den langfristigen Erfolg ihres Unternehmens sicherzustellen.

Die gute Nachricht: Ein wichtiger Ort der Geschäftsanbahnung bleibt nach wie vor erhalten. Das Internet ist jetzt Ihr wichtigster Partner, um Leads zu generieren, und trotz der Corona-Krise handelsfähig zu bleiben. Jetzt ist es wichtig, online präsent zu sein und den Kontakt über digitale Wege aufzubauen.

Mit diesen 6 Schritten trotz Corona mehr Leads für Ihr B2B-Unternehmen generieren

Schritt 1: Steigern Sie Ihre Sichtbarkeit im Netz

Die eigene Website ist ein guter Anfang. Um mehr Leads zu generieren, ist es essenziell, dass Sie in den sozialen Netzwerken für Beruf und Karriere vertreten sind. Publizieren Sie relevante Inhalte nicht nur auf Ihrer Website, sondern ebenso auf Xing und LinkedIn.

Schritt 2: Virtuelle Konferenzen in Form von Webinaren für Bestandskunden und Leads

Präsentieren Sie Ihre Produkthighlights, Services oder Neuerungen Bestandskunden und Interessenten per Webinar. Dieses findet im Rahmen einer Live-Schaltung statt und bietet Teilnehmern und Referenten die Möglichkeit zum Echtzeitaustausch via Live-Chat. Software-Lösungen wie GoToWebinar sind einfach zu bedienen. Ohne große Vorkenntnisse setzen Sie mit diesen Tools eigene Webinare auf. Diese können Sie aufzeichnen und im Nachgang als Video zur Verfügung stellen.

Schritt 3: Virtuelle Produktpräsentationen

Ein kritischer Blick auf die eigene Webseite zeigt Ihnen Schwachstellen und Potenziale beim Generieren von Leads. Wie gut werden Ihre Maschinen und Dienstleistungen auf Ihrer Homepage vorgestellt? Gibt es neben dem klassischen Produktdatenblatt ansprechende visuelle Darstellungen zu Ihren Maschinen? Videos sind eine gute Möglichkeit, dass Alleinstellungsmerkmal Ihrer Produkte und Dienstleistungen herauszustellen. Gerade im B2B-Bereich tendieren Unternehmen dazu Informationen multimedial zu konsumieren. Warum nicht einmal den technischen Aufbau einer Maschine und deren technische Zeichnungen animieren? Erklärfilme stellen komplexe technische Zusammenhänge dar und stellen den konkreten Nutzen heraus.

Schritt 4: Interaktionsmöglichkeiten via Chat verbessern

Bleiben wir auf Ihrer Webseite und werfen einen Blick auf die von Ihnen angebotenen Kommunikationsmöglichkeiten. Die Kommunikation via E-Mail und Kontaktformular ist heute nahezu Standard. Die Königsdisziplin ist der Live-Chat. Dieser moderne Kontaktkanal erlaubt es B2B-Unternehmen genau dann Kontakt mit Website-Besuchern aufzunehmen, wenn sie Hilfe benötigen. Bei vielen Anfragen via E-Mail und Kontaktformular ist die Responsezeit zu lang. Der Chat steigert Ihre Conversion-Rate. Selbst aus dem Home-Office heraus, können Chat-Anfragen beantwortet werden. Die Integration einer Chat-Software ist ohne großen Aufwand möglich.

Schritt 5: Auf Xing und LinkedIn werben

Nutzen Sie die Business-Netzwerke, um sich zu vernetzen. Sprechen Sie gezielt Personen aus Ihrer Zielgruppe auf XING und LinkedIn an. Verschiedene Werbeformate vom Native Advertising bis zur integrierten Kampagne verschaffen Ihnen einen Wettbewerbsvorteil. Mit 575 Millionen Nutzern von LinkedIn und 16 Millionen Nutzern von Xing sind die beiden Business-Netzwerke der ideale Marketingpartner in Zeiten von Corona.

Schritt 6: Effektives Remarketing

Sprechen Sie Website-Besucher gezielt an, die sich auf Ihrer Website informiert aber keine Anfrage gestellt haben. Für das Remarketing nutzen Sie Google Ads in Kombination mit Google Analytics. Mit Remarketing schalten Sie relevante Anzeigen im Google Displaynetzwerk oder in der Google Suche, um diese Personen erneut anzusprechen. Als zertifizierter Partner von Google Ads unterstützen wir Sie gern.

Fazit: Nutzen Sie die Potenziale von Online-Marketing, um mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt zu bleiben. Starten Sie am besten mit einem Pilotprojekt und lernen Sie, welche Maßnahmen für Ihr Unternehmen am effektivsten sind.

 

Quellen:

veröffentlicht am 15.04.2020